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REGION: INTERNATIONAL

IT-NEUAUFSTELLUNG IN BAD RAPPENAU

DAS BEISPIEL MACHT SCHULE

An der Verbundschule in Bad Rappenau wurde in einem komplexen Pilotprojekt die gesamte Schul-IT neu aufgestellt. Dabei lieferte CHG-MERIDIAN das richtige Expertenwissen aus einer Hand und erstellte ein individuelles Nutzungskonzept.

In der Verbundschule Bad Rappenau weht ein neuer Wind

Im großen Lernatelier prangt das Wort „Ruhe“ in zehn verschiedenen Sprachen an der einen Wand, gegenüber in großen Lettern die chinesische Weisheit: „Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Schutzmauern und die anderen bauen Windmühlen.“ Die Stadt Bad Rappenau baute die „Windmühlen“ mit Unterstützung von CHG-MERIDIAN. Der Finanz- und Technologie-Manager erhielt im April 2014 den Zuschlag für das europaweit ausgeschriebene Projekt, eine moderne und technisch gut ausgestattete Schul-IT für die Verbundschule einschließlich Verwaltungssystemen bereitzustellen.

Ein Vorzeigeprojekt mit Zukunftscharakter – variabel an die Entwicklung der Schul-IT und die benötigte Rechenleistung angepasst.

Individuelles Nutzungskonzept entwickelt und umgesetzt

„Für uns ist dieses Projekt so spannend, weil wir hier eine Vielzahl von Dienstleistungen einbringen können, die CHG-MERIDIAN zu bieten hat: von der Beratung über die Beschaffung der Hardware, der Softwareverteilung, dem Rollout und der Installation der Geräte, der TÜV-zertifizierten Datenlöschung mit eraSURE®, dem Support, der Finanzierung bis hin zur Betreuung des Projektpartners während der gesamten Dauer des Projekts“, sagt Wolfgang Huber, Key-Account-Manager von CHG-MERIDIAN.

„Das Projekt ist sehr umfangreich und komplex“, betont auch Michael Grubbe. Der IT- Leiter der Stadtverwaltung Bad Rappenau. Der Projektverantwortliche zur Komplexität: „Eine Ganztagsschule wie die Verbundschule Bad Rappenau hat einen ganz speziellen IT- Bedarf. Die Schule steckt in einem permanenten Veränderungsprozess“, schließlich sind die Schülerzahlen unter anderem aufgrund des Wegfalls der verbindlichen Grundschulempfehlung für weiterführende Schulen nicht mehr vorhersehbar. Somit kann die Stadt nicht genau kalkulieren, wie sich ihr Bedarf in Sachen IT entwickeln wird.

„Es war eine große Herausforderung für uns, die Geräteanzahl so zu kalkulieren, dass es passt“, erklärt Key-Account-Manager Wolfgang Huber. Die flexible Vertragsgestaltung von CHG-MERIDIAN lässt es jedoch zu, den Gerätebestand je nach Bedarf anzugleichen. Huber betont: „Die Stadt hat jederzeit die Möglichkeit eine Reduzierung oder Erhöhung der Assets bis zum Ende der 60-monatigen Laufzeit vorzunehmen. Falls sich die Schülerzahlen rückläufig entwickeln, sodass wir Geräte vorzeitig zurücknehmen müssen, vermarkten wir diese anderweitig“. Das weiß die Stadt Bad Rappenau zu schätzen. „Die dynamische Vertragsgestaltung ist für uns extrem wichtig. Das setzt dem Ganzen das i-Tüpfelchen auf“, freut sich der IT-Leiter der Stadt über die zeitgemäße IT-Lösung.

Für uns ist dieses Projekt so spannend, weil wir hier eine Vielzahl von Dienstleistungen einbringen können
WOLFGANG HUBER, KEY ACCOUNT MANAGER AT CHG-MERIDIAN

Komplettlösung aus einer Hand

Zunächst wurden in den IT-Räumen vorhandene Fat Clients durch leise Thin Clients und alle Monitore durch moderne energiesparende TFTs ersetzt, um die Lehrräume geräuscharm zu machen. Darüber hinaus wurden Beamer und neue Drucker eingeführt. Als Single-Point-of-Contact steuerte und kontrollierte CHG-MERIDIAN sämtliche Vorgänge und Abläufe bei der kompletten Neuaufstellung der Schul-IT, koordinierte zudem als Projektmanager ein Projektteam, bestehend aus einem Systemhaus und mehreren Dienstleistern wie Softwarehersteller und Telefonanlagenanbieter.

Ein weiterer Baustein des Projekts war die Neueinrichtung des Serverraums. Dazu wurde ein Produktivsystem mit Management-Server, Storage-Einheit, Serverfarm und unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) installiert. Ferner befinden sich dort die neue Telefonanlage und der Telefon-(DSL-)Anschluss der Verbundschule. Der Umbau der Telefonanlage und das Zusammenführen sämtlicher Telefonnummern aller Schulen am Standort auf die neue Anlage erfolgte als Subprojekt.

                  

Im Zuge des Projekts wurden in den anderen Gebäuden am Hauptcampus die Verteiler – sogenannte Switches – und Netzleitungen ausgetauscht und erneuert. So können alle Gebäude mit zeitgemäßer Geschwindigkeit auf das Zentralsystem zugreifen. Ein kleines Back-up-System mit einer USV wurde außerdem eingerichtet. Die gesamte Infrastruktur – Server, Telefonanlage, Back-up-System und USV – kann jederzeit skaliert werden, um entsprechend der Schülerzahl nach oben oder unten zu korrigieren.

Der Umsetzungsprozess stellt die Stadt mehr als zufrieden

„Ich hatte mit mehr Problemen gerechnet. Es war sehr unbürokratisch, alle Projektschritte liefen reibungslos, und das, obwohl alles in den Schulferien umgesetzt werden musste. Das Teamwork im Rahmen der Verbundschulprojekte ist absolut professionell und kundenorientiert. Das Projekt ist vertraglich sehr komplex, die Umsetzung und Abwicklung haben uns voll zufriedengestellt, auch weil CHG-MERIDIAN sehr unkompliziert ist“, resümiert Grubbe. Auch die Konrektorin der Verbundschule, Yvonne Geier, ist überzeugt: „Es läuft alles sehr stabil, die Technik ist sehr verlässlich. Das ist natürlich wichtig für unseren Schulbetrieb. Super ist auch die Funktion, dass wir nur Teilbereichen oder einzelnen Schülern Freigaben erteilen können. Das ermöglicht es, dass im Lernatelier Schüler jeglicher Klassenstufen und Niveaus nebeneinander sitzen, arbeiten und lernen können.“

Huber betont: „Dieses Modell, das wir mit den richtigen Dienstleistern umsetzen konnten, würden wir auch gerne in Zukunft in anderen Kommunen anwenden. Individuelle Anforderungen können dabei selbstverständlich jederzeit angepasst werden.“ Denn problematisch für die meisten Schulen sind oft die unflexiblen und kostenintensiven Ansätze für neue IT-Lösungen. CHG-MERIDIAN hat es an der Verbundschule Bad Rappenau geschafft, die individuell beste Lösung und Finanzierungsmöglichkeit zu finden – auch aufgrund der Unabhängigkeit gegenüber Banken, Herstellern und Serviceprovidern. Mit dem Know-how und der erfolgreichen Umsetzung in Bad Rappenau hat CHG-MERIDIAN den Weg geebnet, um zukünftig auch an weiteren Schulen ein modernes, IT-gestütztes Lernumfeld zu etablieren, in dem Medienkompetenz ansprechend vermittelt wird.

Fakten zur Verbundschule, zur Kommune Bad Rappenau und zur Mediennutzung an deutschen Schulen

  • Die Verbundschule Bad Rappenau entstand im Schuljahr 2013/2014 und vereint Grund-, Real-, Werkreal- und Gemeinschaftsschule.

  • Insgesamt gibt es rund 1.200 Schüler und über 100 Lehrkräfte.
  • Bad Rappenau ist die erste Kommune mit einer Verbundschule in Baden-Württemberg
  • dem Erfolgsmodell folgten zahlreiche weitere Kommunen.
  • Als Schlüsselqualifikation für die Informations- und Kommunikationsgesellschaft kann Medienkompetenz am besten durch den (rechtzeitigen) Einsatz von Neuen Medien in Schulen vermittelt werden.*

  • Befragten Lehrkräften werden Desktop-PCs (81 Prozent) und sogar Tablets (18 Prozent) in den Schulen bereitgestellt. Ein interaktives Whiteboard steht rund 61 Prozent der Lehrkräfte zur Verfügung und rund die Hälfte kann auf ein Notebook zurückgreifen.**

 

* Quelle: Arbeitsbericht des Büros für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag, 2007


** Quelle: Sonderstudie „Schule Digital“ der Initiative D21, 2016Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach, 2013

Die umfassende Neuaufstellung der IT an der Verbundschule Bad Rappenau gibt ein gutes Beispiel. Ein zukunftsweisendes Pilotprojekt von CHG-MERIDIAN, das in dieser Art auf andere Schulen übertragen werden kann.