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REGION: INTERNATIONAL

IT-ZWEITTLEBEN DANK CLOSE THE GAP UND WORLDLOOP

NEUE CHANCEN GEBEN

Close the Gap und WorldLoop setzen sich dafür ein, dass Menschen in aller Welt durch Spenden gebrauchter IT Zugang zu digitalen Ressourcen bekommen. Ein starker und engagierter Partner der Hilfsorganisationen ist CHG-MERIDIAN.

Mehr als nur eine Webseite

Für die Schülerinnen und Schüler im ostafrikanischen Kenia sind die Informationen des Internets der Schlüssel zu Bildung, Kommunikation und einer besseren Zukunft. Mehrere tausend Kilometer entfernt sitzt Barbara Toorens, Direktorin für externe Beziehungen bei der belgischen Hilfsorganisation Close the Gap (CtG). „Der Zugang zu Computern und zum Internet kann diesen Menschen die ganze Welt öffnen“, bekräftigt sie. Ohne CtG hätte die Schule vermutlich bis heute keine hochwertigen Computer. „Digital Divide“ heißt die unsichtbare Grenze zwischen Gesellschaften mit Zugang zu digitalen Ressourcen und denjenigen, die davon abgeschnitten sind.

CtG will die Grenzen nachhaltig überwinden. Dafür sorgen Technikspenden europäischer Unternehmen an gemeinnützige Projekte in Entwicklungsländer. CHG-MERIDIAN trägt mit intelligenten Lösungen dazu bei: Für Kunden in Belgien und Luxemburg entstand eine Lösung, die Neuanschaffungen von Kommunikationstechnik mit Spenden für das nachhaltige Recycling alter IT in Afrika, Asien oder Südamerika verbindet. Dafür entschied sich zum Beispiel Deloitte Belgien bei der Investition in 3.000 iPhones. „Soziale Verantwortung zu übernehmen ist ein Wert, der tief in unsere Firmenkultur eingeschrieben ist“, sagt dazu Guy Lucq, Chief Information Officer von Deloitte in Brüssel.

Intelligente Technologielösungen, die weit über die Finanzierung hinausreichen und weltweit Grenzen überwinden helfen.

Recycling verbunden mit hohem Verantwortungsbewusstsein

Über CHG-MERIDIAN kaufte Deloitte für jedes Belegschaftsgerät ein Zertifikat für das sichere Recycling ausgedienter IT in Burundi, von der CtG-Schwesterorganisation WorldLoop abgewickelt. Dazu Guy Lucq: „So tragen wir mit der Erneuerung unserer Kommunikationstechnik dazu bei, dass mehr als 20.000 alte Mobiltelefone in Afrika verantwortungsvoll dem Wertstoffkreislauf zugeführt werden“. CHG-MERIDIAN ermöglichte dabei eine reibungslose, transparente und schnelle Abwicklung.

Stefan Ertel, Executive Vice President von CHG-MERIDIAN, sagt: „Es gibt immer mehr Unternehmen, die ihre gesellschaftliche Unternehmensverantwortung aktiv wahrnehmen möchten, aber vielen dieser Firmen fehlen die Strukturen, um solche CSR-Abläufe fest in die Geschäftsmodelle einzubinden“. Diese Lücke schloss CHG-MERIDIAN bereits 2013. Seitdem können Kunden der belgischen Tochtergesellschaft bei der Anschaffung neuer Hardware deren Zweitnutzung über den Technologie-Dienstleister regeln. Ertel ergänzt: „Besonders ist, dass wir diese Prozesse auch erfolgreich virtualisiert haben – und zwar als erster Technologie-Manager weltweit“. Das gilt auch bei der Anschaffung klassischer IT: Kunden können bei der Finanzierung neuer Laptops einen Teil oder alle gebrauchten Geräte an CtG spenden, die den prognostizierten Zeitwert der Technik abbilden. Oder sie verbinden die Investition mit dem Kauf von Zertifikaten für das Recycling.

Hilfsprojekt zur Selbständigkeit in lokalen Märkten

                     

CtG zeigt seit 2003 mit jedem neuen Projekt, wie gewaltig das Potenzial der Spenden ist. Bis 2014 sammelte die Hilfsorganisation rund eine Viertelmillion Computer als Spenden und unterstützte damit rund 3.500 Projekte in über 50 Ländern. Aber es braucht auch klare Strukturen für das umweltgerechte Recycling der Altgeräte. Denn in Afrika und Asien ist die für Menschen und Umwelt gleichermaßen gefährliche Ausbeutung von Elektronikschrott weit verbreitet. Hier setzt die CtG-Schwesterorganisation WorldLoop an: Von den Spendern erworbene Zertifikate sichert ein Recycling nach hohen Standards. Dabei arbeiten lokale Start-Ups und spezialisierte Entsorgungsbetriebe in Europa Hand in Hand, um die in den Geräten enthaltenen Wertstoffe – in der Summe sind das kleine Schätze – wieder für den Wirtschaftskreislauf nutzbar zu machen.

„Dass WorldLoop regionale Unternehmen fördert, die auf mittlere Sicht eigenständig arbeiten können, hat uns überzeugt“, erinnert sich Ertel an die Planungsphase. Bei Deloitte Belgien wiederum sorgte die intelligente Dienstleistung von CHG-MERIDIAN für Aufmerksamkeit. „Und das hat auch die Beziehung zu dem technischen Gerät positiv verändert, zum Beispiel in Form eines pfleglicheren Umgangs“
Deloitte’s CIO, Guy Lucq.

Sicherheit, Vertrauen und Zukunftsfähigkeit eng verknüpft

Sicherheit ist entscheidend bei der Spende von Unternehmens-IT an Hilfsorganisationen. Denn der Schutz sensibler Daten muss gewährleistet sein. CHG-MERIDIAN bietet ganz nach Kundenbedürfnis eine zertifizierte Datenlöschung am Ende der Nutzungszeit über das eraSURE®-Programm an. Die Löschkonzepte sind unter anderem durch TÜV und DEKRA zertifiziert. Im CHG-MERIDIAN-eigenen Technologie- und Servicezentrum in Deutschland werden jährlich hunderttausende Geräte nach dem Ende ihrer Leasingzeit für die Zweitnutzung vorbereitet, inklusive knapp 100.000 zertifizierter Löschungen.

Deloitte will auch in Zukunft mit Spendenprojekten Hilfe leisten. Standardlösungen kommen dabei aber nicht in Frage. Denn aus unternehmerischer Sicht ist es unabdingbar, jeden Fall individuell zu bewerten. „Dafür brauchen wir Flexibilität. Und unser langjähriger Geschäftspartner CHG-MERIDIAN hat uns in diesem Projekt genau diese Flexibilität angeboten“, fasst Lucq zufrieden zusammen.

Mit dem innovativen Geschäftsmodell ist CHG-MERIDIAN im Markt Vorreiter gewesen. Nach der erfolgreichen Pilotphase soll die CSR-Dienstleistung in weiteren Ländern etabliert werden, Interesse gibt es europaweit. „Das Potenzial für solche Prozesse ist groß“, sagt Stefan Ertel. Und das gelte auch für andere Investitionsgüter, die nach dem Ende der Nutzungszeit als Technikspende ein zweites Leben bekommen könnten.

CHG-Meridian Close the gap

Fakten zum Digital Divide, Close the Gap und WorldLoop

  • „Digital Divide“ beschreibt die Kluft zwischen Menschen mit umfassendem Zugang zur digitalisierten Welt und denen, die davon weitgehend abgeschnitten sind.

  • Es betrifft Länder oder ganze Regionen, zum Beispiel in Ostafrika, aber auch Teile der Gesellschaft in westlichen Industrieländern.
  • Close the Gap entstand 2003 als studentisches Projekt an der Universität Brüssel.

  • Idee: leistungsfähige gebrauchte Computer von europäischen Unternehmen als Spende einwerben und damit Bildungs- und Sozialprojekte vor allem in Ostafrika unterstützen.
  • Fördert die ökonomische und soziale Entwicklung gerade auch im ländlichen Raum von Entwicklungs- und Schwellenländern.

  • Close the Gap unterstützt Hilfsprojekte in mehr als 50 Ländern weltweit.
  • WorldLoop wurde 2008 von Close the Gap als Schwesterorganisation gegründet.

  • Idee: in den Entwicklungsländern den Aufbau kleiner Firmen fördern, die alte Computer- und Kommunikationstechnologie verantwortungsvoll recyceln.

  • Ziel ist zugleich das weit verbreitete gesundheits- und umweltschädliche Ausschlachten von Elektroschrott einzudämmen.

                             

Close the Gap unterstützt Hilfsprojekte in mehr als 50 Ländern weltweit.

Technikspenden europäischer Unternehmen, die Gutes bewirken: CHG-MERIDIAN bietet seinen Kunden intelligente Lösungen für die Unterstützung der sozial und ökologisch sinnvollen Hilfsprojekte bei Close the Gap und WorldLoop an.