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REGION: INTERNATIONAL
D21-Digital-Index 2019/2020

Die Digitalisierung in der Gesellschaft wächst – Unternehmen treten jedoch beim Digital Workplace auf der Stelle

Die aktuelle Studie der Initiative D21 belegt: Die Mehrheit der Befragten bewertet die Auswirkungen der Digitalisierung in den verschiedenen Lebensbereichen positiv. Allerdings zeigt sich, dass die Arbeitswelt dem digitalen Trend hinterherhinkt: Mit Smartphone, Laptop & Co. sind Mitarbeiter privat besser ausgestattet als durch ihre Arbeitgeber. Dabei ist der Digital Workplace ein wichtiger Baustein der digitalen Transformation. Doch in den Unternehmen fehlt es an effektiven Strategien, um die digitale Arbeitskultur voranzutreiben.

News auf dem Tablet lesen, Fotos schnell übers Handy verschicken, Videos auf dem Laptop streamen – privat sind wir permanent digital unterwegs, ob in der Fußgängerzone, der Straßenbahn oder im Café. Bei manchen Services und Diensten wie etwa dem Hotel-Check-In oder der Vereinbarung von Arztterminen ist ein Viertel der Bürger bereits an analoge Grenzen gestoßen. Die Digitalisierung hat Einzug gehalten in alle Lebensbereiche – das bestätigt auch die neueste D21-Studie. Im Ranking der dabei am meisten genutzten IT-Geräte führt mit 79 Prozent das Smartphone. Das ist ein Plus von 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auf Platz zwei folgt das Notebook mit 65 Prozent. Passend dazu wird es auch immer selbstverständlicher, mobil im Internet zu surfen.

Während die Deutschen privat also immer digitaler werden, sieht es in den Unternehmen gravierend anders aus. Dort mangelt es an der betrieblichen IT-Ausstattung der Mitarbeiter und der Umsetzung des Digital Workplace. Nur 46 Prozent aller Befragten – also weniger als die Hälfte der Berufstätigen mit IT-Arbeitsplatz – bekommen von ihrem Arbeitgeber ein Notebook zur Verfügung gestellt. Beim Smartphone sind es nur 22 Prozent. Hier ist die Tendenz sogar rückläufig mit einem Minus von 3 Prozent zum Vorjahr.

Der Digital Workplace gehört zu jeder erfolgreichen Digitalisierungsstrategie. Der Arbeitsplatz der Zukunft verspricht mehr Freiheit und Flexibilität, mehr Effizienz und Produktivität, da es sich jederzeit von überall aus über vernetzte Geräte arbeiten lässt. Mit einer digitalen Arbeitskultur verbessern Firmen zudem im „War for Talents“ ihrer Wettbewerbsposition. Doch auf dem Weg dorthin sind die deutschen Unternehmen im vergangenen Jahr keinen Schritt weitergekommen. Unverändert können nur 15 Prozent aller Arbeitnehmer Telearbeit, Home Office oder Mobiles Arbeiten nutzen. Selbst in den Büros, in denen die IT-Infrastruktur und technologische Tools die Arbeitswerkzeuge sind, gibt es keinen Fortschritt.

85 Prozent der Arbeitnehmer wären an flexiblem, digitalem Arbeiten interessiert, ergab die Befragung zum D21-Digital-Index. Doch die Zahl der Unternehmen, in denen das möglich ist, ist im Vergleich zum Vorjahr sogar noch gesunken. Neben inhaltlichen und technischen Hürden sind es auch unternehmenskulturell bedingte: Um moderne Arbeitsformen effizient umzusetzen, reicht es nicht, mobile Endgeräte bereitzustellen. Neben dem technischen Enablement braucht es ein Umdenken, das der digitalen Arbeitskultur Vorschub leistet. Soll die IT-gestützte Arbeitswelt gelingen, muss sie für Unternehmen einfach zu managen sein und sich an den individuellen Bedürfnissen der Nutzer orientieren. Für diese Herausforderung haben wir unsere Solutions entwickelt, die die Unternehmen bei ihrem Digitalsierungssprozess unterstützen und von der Beschaffung über das Management bis hin zur Wiedervermarktung den gesamten Lebenszyklus des Equipments begleiten. Mit diesem ganzheitlich konzipierten Lösungskonzept befähigen wir Unternehmen, sich für die Herausforderungen der digitalen Transformation mit modern ausgestatteten Arbeitsplätzen optimal aufzustellen.

Dabei haben wir neben der Optimierung der Prozesse und einem durchgängigen Technologiemanagement vor allem auch die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter im Blick. Denn der Digital Workplace führt idealerweise nicht nur zu einer Effizienzsteigerung, er ist, wie die Zahlen der Studie belegen, auch ein Motivationsfaktor: Die Mitarbeiter wünschen sich mehr Flexibilität und sind bereit, in ihre Digitalkompetenz zu investieren, wenn das Umfeld stimmt. Im Umkehrschluss bedeutet das, Unternehmen können ihre Attraktivität als Arbeitgeber erhöhen, wenn sie die Erwartungen der Arbeitnehmer an die Arbeitswelt 4.0 erfüllen und die Diskrepanz zwischen privater und beruflicher IT-Ausstattung überwinden. Das ist in Zeiten des Fachkräftemangels ein nicht zu unterschätzendes Argument. Und für uns ein Ansporn, unsere Lösungen im Sinne unserer Kunden immer noch ein Stück weiter zu denken.

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close up of people on laptops with a screen in the background
26.02.2020 – Weingarten

D21-Digital-Index 2019/2020 belegt: Der Wandel zur digitalen Arbeitskultur stagniert in Deutschland

• Unternehmen kommen mit dem Ausbau des Digital Workplace nicht voran
• Mitarbeiter sind privat mit mobilen IT-Geräten besser ausgestattet als beruflich
• CHG-MERIDIAN unterstützt D21-Studie erneut als Partner

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Studie belegt: Die Mehrzahl der Arbeitnehmer würde gerne mobiler arbeiten, doch Unternehmen hinken diesem Trend hinterher. Es mangelt an Ausstattung und schlüssigen Konzepten. Dabei sind der „Digital Workplace“ und Digitalkompetenzen wichtige Erfolgsfaktoren für Industrie 4.0 und Arbeit 4.0.

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Women in a coffee shop looking at a laptop with glasses in her hand
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Finanzieren Sie Ihre IT-Geräte nach Nutzung

Die digitale Transformation der Geschäftswelt ermöglicht innovative Bezahlmodelle wie Pay-per-Use. Im Vergleich zur klassischen Finanzierung vermeiden Unternehmen mit Pay-per-Use, einer an der tatsächlichen Nutzung orientierten Bezahlung, hohe Investitionskosten für die Anschaffung von IT-Geräten oder die Implementierung und den Betrieb von IT-Lösungen und Servern.

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Lukas Wojoczek

Digital Workplace Sales